Coaching
für WissenschaftlerInnen
„Leadership scheitert selten an Fachkompetenz, sondern meist an mangelnder Kommunikation, unklarer Rollenverteilung und fehlender Selbstreflexion.“
— Priv.-Doz. Dr. ès sc. habil. Alexander Schiller
Coaching-Konzept – Executive Coaching für WissenschaftlerInnen
Haltung & Coachingverständnis
Mein Executive Coaching richtet sich an wissenschaftliche Führungskräfte (Gruppenleiter, Professorinnen, Direktoren), die ihre Wirkung in Leitung, Strategie, Kultur und Kommunikation reflektieren und stärken möchten. Coaching verstehe ich als partnerschaftlichen Entwicklungsprozess – dialogisch, wirksam und wertorientiert.
Ich arbeite entlang der drei Generationen des Coachings (nach R. Stelter / U. Böning):
1. Generation – zielorientiert: konkrete Herausforderungen angehen, z. B. Positionierung, Teamaufbau, Führungsklarheit
2. Generation – lösungs- und ressourcenorientiert: neue Perspektiven eröffnen, Führungsprofil erweitern
3. Generation – dialogisch-sinnorientiert: individuelle Werte, Identität, Umgang mit Komplexität und Transformation
Als Transferstärke®-Coach (nach Prof. Dr. A. Koch) lege ich besonderen Fokus auf nachhaltige Umsetzung im Arbeitsalltag. Transferwirksamkeit ist kein Nebeneffekt, sondern zentraler Bestandteil jeder Sitzung – unabhängig von der Coaching-Generation. Reflexion, Selbstverantwortung, Rückfallprophylaxe und konstruktives Selbstgespräch sind dabei Schlüsselkompetenzen.
Mögliche Themen im Executive Coaching
Strategisches Sparring: Positionierung des Instituts & in Gremien, Organisationsentwicklung & Strategie in Transformationsprozessen, Arbeits- und Führungskultur gestalten, Umgang mit Umfrageergebnissen, Einstieg in Führungsrollen, Rollenklärung & Selbstverortung, High-Performance-Teams aufbauen & führen, Forschungsgruppen entwickeln, Selbstführung, Delegation, Zeit- & Aufgabenmanagement, Coaching & Entwicklung von Nachwuchswissenschaftler*innen, Souveräne Kommunikation, Konfliktklärung, Krisenmanagement, Diversität, Diskriminierung, kulturelle Kompetenz, Gesund führen: Resilienz & Work-Life-Balance, Shared Leadership, Tandem-Coaching, Verlernen.
Methodik & Qualitätssicherung
Meine Methode basiert auf „Flexible Fazilitation“: aktives Zuhören, gezielte Fragetechniken, introspektive Prozessbegleitung, erfahrungsbasiertes Lernen („Kopf – Herz – Hand“ nach Pestalozzi) und kooperative Lösungsentwicklung. Ich arbeite mit Tools aus dem systemischen Coaching, dem Transfercoaching, narrativen Verfahren (z. B. Storytelling), Visualisierung und strukturierten Entscheidungsprozessen (scenario-based decision-making).
Supervision halte ich monatlich ab. Aktive Mitgliedschaft und Compliance im Bundesverband für Training, Beratung und Coaching (BDVT) bildet die Basis für Weiterentwicklung.
Coaching-Konzept – Career Coaching für Postdoktorand*innen
Haltung & Coachingverständnis
Mein Career Coaching unterstützt Postdoktorand*innen dabei, ihre berufliche Orientierung zu schärfen, Entscheidungen reflektiert zu treffen und konkrete nächste Schritte für ihren individuellen Karriereweg zu entwickeln. Der Coachingprozess ist ressourcenorientiert, wertschätzend und Transferstärke®-orientiert (nach Prof. A. Koch). Er hangelt sich entlang der drei Generationen (nach R. Stelter / U. Böning).
1. Generation – zielorientiert: klare Schritte definieren, Bewerbungen vorbereiten, Zielprofile entwickeln 2. Generation – lösungsorientiert: Optionen vergleichen, Karrierewege sondieren, Selbstwirksamkeit stärken
3. Generation – werteorientiert: stimmige Laufbahnen im Einklang mit individuellen Werten und Lebensentwürfen gestalten
Ergänzend arbeite ich mit Prinzipien der Effectuation (nach Saras D. Sarasvathy), insbesondere dort, wo klassische Zielorientierung (wie in der 1. Generation des Coachings) an Grenzen stößt – etwa bei Unsicherheit, fehlender Klarheit über das Ziel oder tiefgreifenden Umbrüchen in der Karriere:
1) Mittelorientierung statt Zielorientierung – wir starten mit dem, was bereits vorhanden ist: Fähigkeiten, Erfahrungen, Netzwerke. Diese bestimmen, was machbar ist.
2) Leistbarer Verlust statt erwarteter Ertrag – Entscheidungen werden auf Basis des verkraftbaren Risikos getroffen, nicht auf hypothetischem Gewinn.
3) Umstände und Zufälle nutzen statt vermeiden – Unerwartetes wird als Chance erkannt und integriert.
4) Partnerschaften statt Konkurrenz – frühe Allianzen ermöglichen kreative Ko-Konstruktion von beruflichen Wegen.
Effectuation fördert insbesondere bei Postdocs die Entwicklung individueller, handlungsorientierter Karrierewege – gerade auch jenseits etablierter Pfade oder in unsicheren Übergangsphasen.
Mögliche Themen im Career Coaching für Postdocs
Karrierecoaching & Laufbahnberatung, Entscheidungsfindung, Zukunftsvision entwickeln, Bewerbungstraining & Berufungsvorbereitung, Profilbildung & Positionierung in Wissenschaft & Politik, Orientierung für internationale Fachkräfte im deutschen Wissenschaftssystem, Career Exploration: berufliche Optionen innerhalb und außerhalb der Wissenschaft, Außeruniversitäre Karrierewege & Übergang in die Industrie, Karriereentwicklung in der Wissenschaft, Personalauswahlverfahren & Spielregeln akademischer Laufbahnen, Wissenschaftliche Präsentationen & Selbstpräsentation, Grant Writing, Selbstmarketing & Networking, Zeitmanagement & Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie.
Methodik & Qualitätssicherung
Mein Ansatz basiert auf „Flexible Fazilitation“: aktives Zuhören, gezielte Fragetechniken, erfahrungsbasiertes Lernen („Kopf – Herz – Hand“ nach Pestalozzi) und lösungsorientierte Visualisierungen. Ich kombiniere klassische Coaching-Methoden (z. B. GROW, innere Anteile, Werteklärung) mit praxisnahen Trainingsanteilen (z. B. Interviewtraining, Storytelling, Entscheidungsarchitektur, “What color is your parachute?” von R. Bolles). Neue Methoden werden kontinuierlich integriert und bedarfsgerecht angepasst. Aktive Mitgliedschaft und Compliance im Bundesverband für Training, Beratung und Coaching (BDVT) bildet die Basis für Weiterentwicklung.
„Karriereentscheidungen sind anspruchsvoll nicht aufgrund Mangel an Möglichkeiten, sondern aufgrund innerer Unklarheit, fehlender strategischer Ausrichtung und dem Mut zur Positionierung.“
— Priv.-Doz. Dr. ès sc. habil. Alexander Schiller
